Vorsicht Privat! Mein Geburtstags - Bekenntnis und Manifest


Mein Geburtstags - Bekenntnis und Manifest

Mein Geburtstags - Bekenntnis und Manifest

Leben mit der Kraft eines Vulkans und der Zartheit eines Schmetterlings

Für mich ist der Jahreswechsel immer 10 Tage vorgelegt - auf den 21. Dezember.

Und das war gerade eben.

Ich halte gerne bewusst Rückschau, um aus der Vergangenheit zu lernen, und dann drehe ich mich um und schaue, was will im nächsten Jahreskreis zum Ausdruck kommen.

Ich weiss natürlich nicht, wie meine Worte und Absicht bei dir landen werden.

Doch meine grosse Hoffnung ist, dass du aus meiner Geschichte so weit wie möglich profitierst.

Aus meiner heutigen (21.12.16) Rückschau ist dieses Manifest entstanden und ich habe das Gefühl, dass ich es dir ‘schuldig’ bin, dich ohne einen Hauch von Zweifel wissen zu lassen, mit wem du es zu tun hast und was du bei mir erwarten kannst und was nicht.

Lage um Lage die eigene Brillanz herausfinden

Für mich erscheint mein Leben oft wie Zwiebelschälen.

Lage für Lage werden die Schichten, die fälschlicherweise auf meinem Licht und meiner Kraft liegen, entfernt. Das ist die Gnade des Älterwerdens, wenn das Gefallenwerden an Bedeutung verliert, denn das fühlt sich nun wirklich sehr überholt an.

Was wohl zum Vorschein kommen wird - was von ‘mir’ wohl übrig bleibt, wenn es so weiter geht? Ich bin gespannt.

Ich habe keine Lust mehr - nicht mal ansatzweise - darauf, nett zu sein. Ich bin davon müde geworden.

Ich bin nicht nett, war ich nie wirklich - das bin nicht ich.

Ja, ich habe versucht, ‘nett’ zu sein und mich ein wenig anzupassen, in der Hoffnung, im Leben, vor allem in meinen ersten 25 Jahren, etwas leichter durchzukommen und zu überleben.

Als ich vor einiger Zeit meine einzigartige Brillanz herausgeschält und ausformuliert habe, konturierte sich das Offensichtlichste: Die Modita ist eine, die mit ihrem blossen Dasein zu Wahrheit und Freiheit provoziert.

Anpassen, um zu überleben

Bereits im Babyalter war das so. Meine Umgebung wurde schon damals auf den Kopf gestellt, denn ohne, dass ich hätte sprechen können, waren die Menschen irritiert von meiner Präsenz, da sie ihre Unstimmigkeiten nicht weiter verstecken konnten, wenn ich in ihrer Nähe war.

Man hielt mich sehr bald für ein schwieriges Kind, das nirgends reinpasst und um das herum sich oft Herausforderndes ereignet. Gut, dass es damals noch kein Ritalin gab.

Später wurde es manchen Kindern verboten mit mir zu spielen - weil ich schlechten Einfluss auf sie ausübe. Sie stellten daheim unangenehme Fragen. Es waren genau diese Kinder, die mich auf dem Schulweg täglich in Banden verprügelten - und ich wehrte mich nicht.

Ich versuchte mir die Schärfe zu nehmen, mich nach innen zurückzuziehen, sehr gut in der Schule zu werden, herauszufinden, wie ich nur sein soll, damit es nicht so schmerzt zu leben.

Ich wurde dazu erzogen, immer die Wahrheit zu sagen. Sagte ich sie, dann wurde ich dafür oft hart bestraft, denn sie war nicht so oft erwünscht. Ich war verwirrt von der Doppelmoral.

In meinem Blut ist der Rebell, der Entdecker und die Weisheit einer uralten weisen Seele. Meine Archetypen. Ich musste sie verbergen, um überleben zu können. Für eine lange Zeit.

Viel zu lange - bis ich mich über meine wahre Identität sehr verunsichert fühlte.

Doch meine ganzen Anpassungsversuche haben mir nicht wirklich den ‘Erfolg’ gebracht, den ich mir wünschte. Ich war selten beliebt und bis heute zähle ich nicht zu denen, die die meisten Likes bekommen.

In mir ist ein Vulkan

Vielmehr scheint es, als wäre eine meiner Funktionen, eine klare Projektionsfläche zu bieten, für allen möglichen unerlösten Abfall der mich umgebenden Menschen.

Diese Funktion wird heute noch ab und an doch gern genutzt, wenn auch viel weniger als vor 20 Jahren. ;)

Lange Zeit wollte ich glauben, dass das, was mir geschieht, einfach ungerecht ist, bis ich begriffen habe, dass es eher unbewusst als ungerecht ist.

Ich bin es heute einfach müde, dieses Spiel, wenn auch nur subtil, weiter zu spielen. Menschen, die mich besser kennen, wissen, was mich bewegt und woran sie mit mir sind.

Jetzt sollen es ruhig alle wissen können, die es wollen.

Ich habe keine Lust mehr, durch Unterdrückung meines Feuers körperlich krank zu werden.

In mir ist ein Vulkan - manche Hellsichtige, wie z.B. Kira Kay, haben es auf dem Punkt gebracht.

Und es ist weder gesund noch natürlich für mich, so herumzulaufen, als wäre ich ein Kaminfeuer.

Das Unterdrücken meiner Kraft bringt mich um - auf Raten. Ich möchte auch diese, meine letzte Sicherheitszone, diesen vorzeitigen Friedhof verlassen und erkunden, was passiert, wenn ich ohne Maulkorb lebe und NICHT mehr erlaube - niemandem - mir einen zu verpassen.

Angst ist das beste Zeichen

Habe ich Angst? Oh ja, das habe ich - denn ich kann die Konsequenzen nicht ganz einschätzen. Vielleicht verlassen mich für mich wichtige Menschen, meine wenigen Freunde. Vielleicht missfällt meine Art meinen Klienten und sie kehren mir den Rücken zu. Wer weiss, wer weiss? Oder es wird manche bewegen und einige im Herzen berühren…

Dennoch bin ich nicht mehr bereit, irgendetwas zurückzuhalten, um nur nicht so scharf, kantig, direkt, ehrlich, undiplomatisch oder unpoliert zu sein, um nicht anzuecken und es für mich bequemer zu haben.

Es hat eh nie wirklich funktioniert, keiner hat es mir ganz abgenommen - diese ‘Wolf im Schafspelz-Nummer’. Menschen mögen dadurch kurzzeitig verwirrt worden sein. Das bedauere ich.

Ich will niemanden verwirren. Ich polarisiere - besser gesagt - ich stehe dazu, dass ich das schon immer getan habe.

Ich bin wie ein geschliffener Kristall, der das Licht in die Farben des ganzen Regenbogens brechen kann, ohne nur eine der Farben anzunehmen. So ähnlich benannte es neulich eine sensitive Freundin auch und bestätigte meine Sicht. Sie sagte weiter: Modita, du bist nicht nur Grün oder nur Blau - es ist nicht möglich, dich auf eine Farbe zu reduzieren.

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