Wie du mehr Liebe in dein Leben lassen kannst - Teil 1


Mehr Liebe in dein Leben lassen

Ich wollte diesen Beitrag über Liebe annehmen unbedingt schreiben.

Dass es mir so schwer fallen würde, hätte ich nie gedacht.

Wo soll ich anfangen?

Wo aufhören?

Weil enden ist gar nicht möglich.

Es gäbe dazu so viel zu sagen - Bücher könnte ich damit füllen.

Auf jeden Fall liegt mir das Thema schon sehr lange am Herzen.

Warum?

Weil ich immer wieder erstaunt bin, wie schwer wir uns damit tun, Liebe anzunehmen und in unser Leben zu lassen. Und das, obwohl Liebe der Schlüssel zu ALLEM ist, wonach wir uns so sehr sehnen.

Sogar wenn wir denken, dass wir schon ganz viel Liebe in unserem Leben haben - glaube mir - eine Steigerung gibt es immer

So erging es mir, als ich mit 25 Jahren an einer tödlichen Krankheit auch gestorben bin. Ich war 16 Stunden klinisch tot.

In diesen 16 Stunden habe ich viel erlebt. Einer der wesentlichsten und tiefsten Erfahrungen war die Liebe, die in der Seelenheimat auf mich wartete.

Ich dachte, dass ich durch die Geburten meiner zwei Töchter, die tief bewegend waren, bereits der Liebe auf höchstem Niveau begegnet gewesen wäre.

Weit gefehlt.

Als ich tot war, lernte ich die pure Liebe nicht nur als ein Gefühl, sondern viel mehr als eine Bewusstseins-Ebene in ihrer ganzen Kraft und Weisheit kennen.

Sie, die wunderwirkende Liebe, heilte mich vollständig und als ich JA dazu sagte, in diese Realität zurück zu kommen, waren mein Körper und mein Geist vollständig geheilt.

Umso krasser war es dann, den Unterschied nach meiner Rückkehr zu erleben, wie wir hier mit sooooo wenig Liebe versuchen auszukommen, obwohl es so unendlich viel davon gibt.

Liebe scheint Mangelware zu sein.

Das hat mich für einige Jahre fast verrückt gemacht.

Wir alle sehnen uns nach Liebe

Wir erinnern uns ganz tief daran, wie es dort ist, wo wir herkommen - wo unsere Seelen zuhause sind. Dort ist Liebe - bedingungslos ohne Ende - die Normalität. Und zugleich - wenn sie kommt, mit ihrer ganzen Wucht, halten wir es kaum oder gar nicht aus. Warum ist es so?

Der Schlüssel zu allem

Wir wissen heute, dass Babys ohne ein Minimum an Liebe nicht überleben.

Es ist erforscht, dass sie körperlichen, geistigen und seelischen Schaden nehmen, wenn sie nicht genug geliebt worden sind.

Und.

Wir waren auch mal genau diese Babys. Die meisten von uns. Und für die meisten von uns schreibe ich jetzt.

Wir haben überlebt. So viel war da, dass wir es geschafft haben. Das ist schon mal super!

Aber wir sind dadurch auch auf zu wenig Liebe programmiert worden. Unser Nervensystem, die neuronalen Bahnen und Netze, unsere inneren Antennen und Sensoren sind gestimmt auf Angst, Mangel, Verlust, Trauer, Wut, Einsamkeit, Schmerz, Enttäuschung...

Diese Gefühle können wir ohne Weiteres wahrnehmen und fühlen, auch wenn wir sie nicht mögen.

Aber Liebe, Halt, Geborgenheit, Sicherheit, Urvertrauen?

Das ist für viele von uns eine Herausforderung.

Vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbar, sondern dann, wenn sie wirklich da ist.

Unsere subtilen Energiebahnen und Zentren sind auf die Energiemenge geeicht, die ich eher als Notration bezeichnen würde. Und Liebe ist auch Energie. Sie ist pure, intelligente Kraft.

Die stärkste Kraft im Universum. Ohne sie würde NICHTS existieren, deine Haare nicht wachsen und dein Herz nicht schlagen.

Ich finde es als eines der wichtigsten Themen, die wir auch in unserem Soul-Business lernen sollten:

Liebe anzunehmen.

Meine Klienten berichten mir oft, dass sie nur kurz etwas spüren können und dann fühlen sie nichts oder sie werden sehr traurig oder müde.

Sie fragen mich: Was kann ich da machen, Modita, ich spüre nichts oder ich kann es nicht halten?

Erstmal möchte ich dich beruhigen - mit dir ist nichts verkehrt.

Ganz vielen Menschen geht es so.

Wie ich schon zu Beginn erwähnt habe, leben wir heute in einer Welt, die uns leider gerade zu darauf vorbereitet, keine Liebe anzunehmen. Wenn wir nicht lernen, was Liebe ist, entwickelt sich unser Nervensystem in eine andere Richtung.

Wir entwickeln die Fähigkeit dafür, Traurigkeit, Einsamkeit, Schmerz, Enttäuschung, Wut wahrzunehmen.

Für all diese Emotionen haben wir jede Menge Bahnen und innere Sensoren, die darauf ausgerichtet sind, vor allem, wenn in unserer Kindheit diese Gefühle die Atmosphäre geprägt hatten und wir diese ständig erlebt haben. Vielleicht heute noch nehmen diese eher unangenehmen Gefühle einen grossen Raum in unserem Leben ein.

Wenn wir dann anfangen - vielleicht zum allerersten Mal - Liebe zuzulassen, einzuladen und einzuatmen, fühlen wir möglicherweise erstmal überhaupt nichts.

Oder etwas ganz anderes - nämlich das, was den natürlichen Fluss der Liebe hindert. Darauf gehe ich später noch tiefer ein.

In unseren Inneren haben wir Liebes-Sensoren, die dafür gemacht sind, Liebe anzunehmen.

Und genau diese sind eben unterentwickelt oder sie schlummern.

Sie wissen noch gar nicht, dass sie endlich gebraucht werden und liegen lasch herum oder sie sind noch in einem Knospen-Zustand unentfaltet.

Stell dir vor, jemand würde die ganze Zeit im Dunklen leben. Und es macht keinen Unterschied, ob man die Augen öffnet oder schliesst. Warum sie also öffnen?

Und wenn dann zum ersten Mal Licht hineinkommt und die Augen es bemerken, können sie nichts damit anfangen. Es kann sogar sehr unangenehm sein. Sie können nicht von jetzt auf gleich sehen, so wie wir sehen können.

Die ganzen Nervenbahnen und Synapsen im Gehirn müssen erstmal lernen, damit umzugehen. Ja, es ist alles angelegt. Es kann gelernt werden.

So wird das Bild vielleicht erstmal schemenhaft. Ganz verschwommen. Und mit der Zeit lernen die Augen, das Licht immer mehr aufzunehmen. Und das Gehirn lernt, das Lichtspiel zu übersetzen und ein inneres Bild zu erzeugen.

So ist es auch, wenn wir lernen, Liebe anzunehmen. Je öfter du das praktizierst, auch wenn es dir am Anfang noch nicht so gut gelingt oder du es auch gar nicht fühlen kannst, umso mehr öffnen sich die Kanäle und die Fähigkeit, mit der immensen Kraft, die dann einströmt, umzugehen, wächst. Denn auch wenn du es noch nicht wahrnehmen kannst, strömt schon die Liebe in dein Inneres.

Jedes Mal, wenn du dich öffnest, gibst du deinem Körper, deinem Nervensystem, deinem Inneren die Botschaft: Ich öffne mich für den Strom der Liebe. Ich lerne, wieder Liebe zu spüren. Ich lerne, immer mehr Liebe zu empfangen und anzunehmen.

Was tun, wenn statt Liebe das Gegenteil gefühlt wird?

Ein anderes Phänomen ist, dass wenn wir uns für Liebe öffnen, wir manchmal genau das Gegenteil erleben.

Wir spüren Schmerz. Wir spüren Trauer. Auf einmal fliessen die Tränen. Wir haben das Gefühl, da ist so viel Schmerz, so viel Einsamkeit, so viel Trennung im Inneren, dass es niemals aufhören wird. Das führt oft dazu, dass wir den ganzen Prozess, Liebe zu empfangen und anzunehmen, stoppen.

Es ist wichtig zu wissen, warum es passiert.

Es passiert, weil Liebe uns heilt.

Liebe ist die beste Medizin, wenn sie nicht wirkt, erhöhe die Dosis

Hast du den Spruch schon mal gehört? Ich finde ihn sehr treffend und wahr.

Immer, wenn wir uns für Liebe öffnen, wird sie überall hinfliessen und alles durchdringen - auch und vor allem die Stellen, wo deine inneren Verletzungen sind. Deine inneren emotionalen Panzer, Mauern und Blockaden. Und sie wird da durchströmen und anfangen, alles zum Schmelzen zu bringen.

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